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Systema Datentechnik auf dem E-World Gemeinschaftsstand der IDS Gruppe

SYSTEMA ERARBEITET FÜR SEINE AUFTRAGGEBER DETAILLIERTE KONZEPTE UND STRATEGIEN ZUR UMSETZUNG VON 
SICHERHEITSLÖSUNGEN IM VERSORGER-UMFELD WIE ZUM BEISPIEL:


ETABLIERUNG VON SCHUTZZONEN DURCH DEN EINSATZ VON FIREWALLS, APPLICATION-LEVEL GATEWAYS UND PORT-SECURITY

ZUVERLÄSSIGE AUTHENTIFIZIERUNGSMECHANISMEN

ABSICHERUNG UND VERSCHLÜSSELUNG IT-GESTÜTZTER KOMMUNIKATIONSVERBINDUNGEN

SICHERE UND ZUVERLÄSSIGE FREIGABE VON DIENSTEN, RESSOURCEN UND APPLIKATIONEN 

VERMEIDUNG UND BEKÄMPFUNG VON SCHADSOFTWARE

 

Erfolgreicher Projektabschluss "Netzwerk-Migration auf Forschungsschiff Polarstern"

© Folke Mehrtens / Alfred-Wegener-Institut

Das Forschungsschiff Polarstern ist Eigentum der deutschen Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das es dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) als Großgerät zur Nutzung für die deutsche Forschung überlässt. Es wurde am 9. Dezember 1982 in Dienst gestellt.

Die Polarstern gehört zu den leistungsfähigsten Forschungsschiffen weltweit. Eigens für die Polarforschung konzipiert, liegt ihr Einsatzgebiet im Nord- und Südpolarmeer. Dort bietet das Forschungsschiff bis zu 50 Wissenschaftlern und einer Besatzung von 44 Personen Platz für Forschungsarbeiten in der Biologie, Geologie, Geophysik, Glaziologie, Chemie, Ozeanographie und Meteorologie. Die Polarregionen sind Klimakammern der Erde – für das Verständnis des Klimas ist die Forschung in Arktis und Antarktis deswegen von immenser Bedeutung.

Bauart und Eigenschaften sind durch die Doppelfunktion als Forschungs- und Versorgungsschiff in Polargebieten der Nord- und Südhemisphäre bestimmt: So ist das multifunktionale Polarforschungsschiff sowohl für die arktischen und antarktischen Einsatzgebiete, als auch für die Versorgung der antarktischen Forschungsstation „Neumayer III“ konzipiert. Daraus resultiert einerseits die Notwendigkeit eines Eisbrechers, anderseits eines guten Seeschiffs zur Überwindung langer Transfer-Strecken. Die Polarstern verrichtet seit ihrer Indienststellung 1982 zuverlässig ihren Dienst für die Wissenschaft, mit durchschnittlich 310 Tagen im Jahr auf See.

Um das FS Polarstern den laufenden Anforderungen und dem Stand der Technik anzupassen, erfolgen regelmäßige Instandsetzungsmaßnahmen und technische Modernisierungen in der Lloyd-Werft Bremerhaven.

Im Rahmen von umfangreichen Überholungs- und Instandsetzungsarbeiten Ende 2017 wurde auch das an Bord befindliche Daten-Netzwerk den aktuellen Anforderungen an Verfügbarkeit und Performance angepasst. Die SYSTEMA Datentechnik erhielt den Auftrag zur Planung und Umsetzung einer entsprechenden Netzwerk-Migration. Die Umsetzung erfolgte in nur wenigen Tagen der knappen Werft-Liegezeit Mitte November 2017 in Kooperation mit der Reederei Laeisz und dem Rechenzentrum des AWI Bremerhaven. Installiert wurde eine RZ-Infrastruktur aus Cisco Nexus Switches der Serien 9500 und 3100, die sich durch hohe Leistung, Port-Dichte, niedrige Latenz und außergewöhnliche Energieeffizienz und nicht zuletzt durch ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnen. Das Netzwerk stellt ca. 400 LWL-Teilnehmer-Ports in 1/10GB zur Verfügung. Das Projektvolumen betrug ca. €150.000.

Neben der Realisierung wurde auch die Einweisung und Schulung des administrativen Personals an Bord durch SYSTEMA Datentechnik durchgeführt.

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